Geschichte sichtbar machen
Henriette Praesents Lebensweg wird durch Beschilderung, digitale Inhalte, Stadtführungen und lebendige Vermittlung im Alltag verankert.
Erinnern, ohne stehenzubleibenDer Henriette-Praesent-Platz ist mehr als der Busbahnhof am Rathaus. Er steht für eine Stadt, in der Mut, Familie und Unternehmergeist zusammenfinden.
In Uelzen ist Dir alles möglich – wenn Du es willst.
Ein zentraler Mobilitätsort wird zum sichtbaren Versprechen: In Uelzen können Menschen nicht nur umsteigen, sondern miteinander ins Gespräch kommen, Perspektiven entdecken und gemeinsam etwas aufbauen.
Henriette Praesents Lebensweg wird durch Beschilderung, digitale Inhalte, Stadtführungen und lebendige Vermittlung im Alltag verankert.
Erinnern, ohne stehenzubleibenZukunftstische, offene Gründerabende und Pop-up-Formate schaffen Begegnungen zwischen Schüler:innen, Fachkräften, Unternehmen und Menschen mit einer Idee.
Aus Zufall wird VerbindungVor allem Kinder und Jugendliche erleben eine Frau, die Verantwortung übernahm, als die Bedingungen gegen sie standen. Das ist Vorbildkultur mit Wirkung.
Groß denken beginnt frühHenriette Praesent war Kauffrau, Mutter von neun Kindern und Unternehmerin. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie 1827 die Geschäftsführung und entwickelte das Uelzener Landhandelsunternehmen fast drei Jahrzehnte lang weiter.
Ihr Beispiel ist kein fernes Denkmal. Es ist eine aktuelle Botschaft: Herkunft, Geschlecht oder ein schwieriger Start müssen nicht darüber entscheiden, was ein Mensch erreichen kann.
Biografie des frauenORTs lesenAuguste-Henriette Bütemeister wächst in einer Kaufmannsfamilie auf.
Sie heiratet Johann Christian Praesent und zieht nach Uelzen.
Das Wohn- und Geschäftshaus in der Gudesstraße wird zerstört und neu errichtet.
Als Witwe führt sie das Unternehmen eigenverantwortlich weiter und baut es zu einem der größten norddeutschen Landhandelsunternehmen seiner Zeit aus.
Das Unternehmen erhält auf der Industrieausstellung in München eine Auszeichnung für Garne und Leinen.
Der Rat der Hansestadt beschließt einstimmig den Zusatznamen „Henriette-Praesent-Platz“.
Der Platz entfaltet seine Wirkung, wenn Geschichte, Begegnung und wirtschaftlicher Aufbruch regelmäßig erlebbar werden.
Ein offener Tisch für Menschen mit Fragen, Ideen und Kontakten. Monatlich, niedrigschwellig und mitten in der Stadt.
Begegnung · Vernetzung · MentoringSchulformate zeigen, wie Unternehmertum, Technik und Verantwortung zusammengehören – mit weiblichen Vorbildern aus Geschichte und Gegenwart.
Schulen · Rollenbilder · SelbstwirksamkeitKurze Pitches, offene Sprechstunden und Pop-up-Ausstellungen machen Ideen sichtbar, bevor aus ihnen Unternehmen werden.
Start-ups · Mittelstand · WIU-PerspektiveEine Darstellerin, QR-Inhalte und Führungen verbinden den Platz mit der Gudesstraße und den Spuren des historischen Landhandels.
Stadtmarketing · Kultur · TourismusDiese Formate sind ein konzeptioneller Vorschlag für die künftige Aktivierung des Platzes – keine bereits beschlossene Veranstaltungsplanung.
Uelzens Stärke liegt nicht in einem einzelnen Standortfaktor. Sie entsteht dort, wo Landwirtschaft, Veredelung, Energie, Bildung, Wohnraum und Lebensqualität miteinander verkettet werden.
Ergänzende Flächen und das langfristig geplante Areal Hafen-Ost schaffen Raum für wertschöpfungsstarke Ansiedlungen statt beliebiger Flächennutzung.
Uelzena eG, Nordzucker, Bauck Mühle, Bohlsener Mühle und weitere Betriebe stehen für gewachsene Lebensmittelkompetenz, Zulieferer, Fachkräfte und industrielle Praxis.
Wind- und Solarstrom können energieintensive Veredelung, Trocknung, Kühlung und Speichertechnik zu einem Standortvorteil machen.
Die Region verbindet jahrzehntelange Beregnungserfahrung mit starken Agrarbetrieben und neuen Perspektiven für Spezialkulturen.
Berufsschulcampus, Hochschulstandort Suderburg und die Nähe zu norddeutschen Hochschulen schaffen eine Bildungskette vom Berufseinstieg bis zur Forschung.
Kurze Wege, Natur, bezahlbarer Raum, Familienangebote und eine attraktive Innenstadt sind keine weichen Extras. So wird Uelzen für Familien zur bewussten Entscheidung – auch, weil ihre Kinder hier mit dem Versprechen aufwachsen, dass ihnen etwas zugetraut wird.
Die Gründungsideen rund um den Platz greifen eine einfache Logik auf: Nicht nur Rohstoffe erzeugen, sondern sie in der Region verarbeiten, prüfen, weiterentwickeln und vermarkten.
Die Uelzena steht für vorhandene Sprüh- und Lohntrocknungskompetenz. Gefriertrocknung ist ein anderes Verfahren und wird hier als mögliche zusätzliche Ausbaustufe gedacht – nicht als bereits vorhandene Uelzena-Technologie.
Der Henriette-Praesent-Platz befindet sich am Busbahnhof direkt vor dem Rathaus. Genau diese Alltäglichkeit ist seine Stärke: Der Ort verbindet Mobilität, Innenstadt, Verwaltung und Begegnung.
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Große Entwicklungen beginnen selten mit einem fertigen Plan. Meist beginnen sie mit einem Gespräch, einem Kontakt und dem Mut, den ersten Schritt sichtbar zu machen.
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